Antriebstechnik / Akku

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Zum Abschluss diese Bereichs noch ein paar Hinweise zu den Antriebsakkus.

Vor noch nicht sehr langer Zeit waren die altgedienten Nickel-Cadmium-Akkus üblich, diese waren im Umgang sehr robust, hatten aber ein sehr hohes Gewicht bei vergleichsweise geringer Kapazität. Heute sind diese überholt und man setzt als Antriebsakkus meist Lithium-Ionen-Polymer-Akkus, kurz Lipos ein. Diese zeichnen sich durch geringes Gewicht bei hoher Kapazität aus, setzen aber im Umgang damit etwas Sorgfalt voraus. Lipos mögen einige Dinge überhaupt nicht, so führen Tiefentladungen unter 2,7 Volt / Zelle und Überladungen von über 4,2 Volt / Zelle zur Zerstörung der Akkus.

Eine Tiefentladung wird im Regelfall durch einen geeigneten Regler ( z.B. Roxxy 918 ) sicher verhindert, aber nur dann, wenn dieser auf den Akkutyp “ Lipo “ programmiert wurde. Bei Annäherung an die Entladegrenze ( man sollte diese am Regler auf 3 Volt / Zelle mit dem Programmer einstellen ) regelt der Motorregler dann den Motor ab, d.h. er schaltet den Antrieb aus, wie bereits in der RC-Technik erwähnt bleibt aber immer noch genug Reserve für die sichere Funktion der Fernsteuerung.

Der für den PRIMO empfohlene Akku stellt für dieses Modell eine Leistung zur Verfügung, welche sehr lange Motorlaufzeiten ermöglicht ( min. 15 Minuten ), das reicht für sehr viele Steigflüge. Ob nun 2 Zeller oder 3 Zeller ist eine Entscheidung für sich, mit dem 2 Zeller sind gemütliche Steigflüge möglich, bei welchen der Anfänger nicht sofort überfordert ist. Beim 3 Zeller wird das Ganze etwas rasanter und man muss schon in den Steigflügen korrigierend eingreifen, hierzu mehr im Bereich “Erstflug / Flugpraxis”.

Für die Ladetechnik eines Lipos ist spezielle Ladetechnik gefordert. Nicht nur, dass die Ladeschluss-Spannung des gesamten Akkus genauestens vom Ladegerät kontrolliert wird, hier muss auch jede einzelne Zelle des Akkus auf ihre Spannung ausgemessen werden. Dieses geschieht durch ein zusätzliches Kabel am Akku, das sog. Balancerkabel. Am dafür im Ladegerät vorgesehen Steckplatz eingesteckt, wird jede einzelne Zelle des Akkus für sich ausgemessen und bei drohender Überspannung kurzzeitig wieder entladen bis zum Ladeende alle Einzelzellen die absolut gleiche Spannung haben.

Spezielle Ladegeräte finden Sie in unserem Zubehörprogramm, für den Einsteiger ist das Ladegerät Best. Nr. 1-8560 sicher ausreichend. Es ermöglicht den Ladebetrieb zu Hause aus der Steckdose, aber auch 12 Volt-Betrieb von der Autobatterie ist möglich. Natürlich benötigt man für den Ladevorgang noch ein entsprechendes Ladekabel
( z.B. Best.Nr. 1-8254, CT 2 ). Eine weitere Anwendungsmöglichkeit mit diesem Ladegerät ist, dass Sie mit einem geeigneten Ladekabel auch Ihren Senderakku aufladen können.  Zwar finden Sie in den jeweiligen Bedienungsanleitungen für Akkus und Ladegeräte alle notwendige Information für einen sicheren Betrieb, wir möchten aber trotzdem in Stichpunkten auf einige, wichtige Dinge hinweisen:

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