Antriebstechnik / Akku

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Der im Modell eingebaute Regler darf nicht mit Schaumstoff o.Ä. eingepackt werden, es reicht, wenn dieser durch die Anschlusskabel unter der Akkuauflage einigermaßen in Position gehalten wird. Einpacken in Schaumstoff würde die Wärmeableitung verhindern, einige Teile des Reglers können im Betrieb schon etwas warm werden. Die Funktionsprobe des Motors kann nun erfolgen, ob die Bremse einschaltet und die Drehrichtung des Motors stimmt erkennt man auch ohne Luftschraube und der evtl. noch in der Werkstatt vorhandene Schleifstaub wird nicht in der Wohnung verteilt.

Die Vorbereitung der Luftschraube kann nun in Angriff genommen werden. In dem Foto sehen Sie alle erforderlichen Teile für die Klappluftschraube. Die Luftschraubenblätter müssen mit dem Mittelstück verschraubt werden. Diese Verschraubung darf jedoch nur so erfolgen, dass die Blätter sich in dem Mitnehmerohne Widerstand bewegen lassen um sich im Flugbetrieb sicher an den Rumpf anlegen zu können.

Die s.g. Stoppmuttern bleiben auch in nicht fest angezogenem Zustand sicher auf den Schrauben verankert. Erforderliches Werkzeug hierzu: Inbusschlüssel 2,5 mm und kleine Kombizange. Das Auswuchten der Luftschraube wird in der beiliegenden Bedienungsanleitung genau beschrieben und sollte unbedingt durchgeführt werden, eine “ unwuchtig “ laufende Luftschraube erzeugt schädliche Vibrationen ( Sie kennen das vom Autoreifen ) und vermindert die Leistung des Antriebs. Jetzt kommt noch der Spinner dazu, das ist das spitze Mittelstück der Luftschraubeneinheit. Die Einkerbungen des Spinnerbodens müssen noch auf Mittelstück angepasst werden und man macht das am Besten mit einer Feile ( s.auch Bauanleitung S. 54, Foto 266 ). Die Motorhaube kann nun endgültig montiert werden.

Zur Montage der Luftschraube liegen dem Bausatz kleine Distanzringe bei, diese sind erforderlich, um das Mittelstück bzw. den Spinnerboden genau auf der Motorwelle zu zentrieren (s.auch Bauanleitung S. 54, Foto 267).
Die Luftschraubeneinheit mit der Unterlegscheibe und der Mutter aus dem Motorzubehörfest auf der Motorwelle verschrauben, noch abschließend die Spinnerkappe anbringen und der Antrieb ist fertig.

Hier noch der Hinweis, dass auch nur leicht beschädigte Luftschraubenblätter nur noch in die Mülltonne, aber nicht mehr an ein Modell gehören. Bei den Drehzahlen, welche eine solche Luftschraube aushalten muss, ist ein abfliegendes Propellerblatt ein gehöriges Gefahrenpotential. Testläufe des Antriebs sollten möglichst nur im Freien durchgeführt werden, dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass sich keine Personen im oder vor dem Propellerkreis befinden.

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