Modellbaupraxis

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Seite 7, Fotos 1 bis 6
Schon beim Auflegen der unteren Beplankung ( Teil Nr. F 1 ) ist es möglich, daß die Größe des Holzzuschnitts nicht mit der im Bauplan abgebildeten Größe übereinstimmt, das ist kein Herstellungsfehler, materialbedingt weichen abgebildete Teile im Bauplan oft etwas von der Originalgröße ab. Das liegt in der Hauptsache daran, daß das Papier der  gedruckte Baupläne durch Luftfeuchtigkeit etwas in der Größe schwankt. Wichtig ist, das Teil F 1 möglichst gerade aufzulegen ( evtl. mit langem Lineal ausrichten ) damit auch der später zu verklebende Hauptholm ( F 2 ) absolut gerade liegt. 

Seite 8, Fotos 7 bis 12
Die Endrippe F 4 sollte, wie im Foto gezeigt, mit einem Winkel oder einem Geodreieck rechtwinklig zum Baubrett ausgerichtet werden. Wenn die Hauptholmverkastung ( F 5 ) aufgeklebt wird, sollte man recht zügig auch die Rippen F 6 bis F 7 und das obere Verkastungsteil F 8 einleimen, weil durch die Aussparungen im unteren Teil der Rippen die Hauptholmverkastung genau über dem Hauptholm in Position gebracht wird. ( Seite 9, Fotos 13 bis 18 )

Seite 10, Fotos 19 bis 24
Nach dem Einkleben der Aufdopplungen F 9, den Stützwinkeln F10 und F 11 und der Wurzelrippe F 12 sollte man dem Ganzen ein paar Stunden Trockenzeit geben bevor man die untere Beplankung im vorderen Bereich an die Rippen andrückt und mit Speedkleber verklebt. Die Stecknadeln sollten sich bei diesem Arbeitsgang möglichst dicht am Hauptholm befinden.

Seite 11, Fotos 25 bis 30
Die Endleiste und den oberen Hauptholm aufkleben sollte kein Problem sein, auch jetzt wieder lange genug durchtrocknen lassen.

Seite 12, Fotos 31 bis 36
Den vorderen Holm F 15 unbedingt vor dem Einkleben “ trocken “ ohne Leim einpassen. Erst wenn dieser sich leicht und ohne Spannung einschieben lässt endgültig einkleben. Die Nasenleiste F 16 ( CFK-Rohr ) in die Auskerbung der Rippen einstecken und mit Speedkleber an jeder Rippe verkleben, für die Verbindung von Holz und CFK ist der sonst übliche Weißleim nicht geeignet.

Seite 13, Fotos 37 bis 42
Das Tragröhrchen F 17 sollte mit Schleifpapier überschliffen, d.h. angerauht werden, die Klebeverbindung wird hierdurch stabiler. Bitte nicht zu viel Epoxykleber verwenden, weil sich sonst die Aufdopplungen F 18 nicht mehr genau positionieren und verkleben lassen.

Seite 14, Fotos 43 bis 48
Die Zusatzverkastungen F 19 und F 20 beim Verkleben gut mit Wäscheklammern verpressen und lange genug durchtrocknen lassen. Achtung ! die beiden Teile nicht vertauschen, F 20 ist das Teil mit der Einkerbung oben in welche später die Halbrippe F 21 eingeschoben wird. Zum Aufkleben der oberen Beplankung wirklich alle Auflagestellen mit Weißleim einstreichen damit ein guter Verbund sicher gestellt ist. Um die Beplankung gegen Druckstellen durch die Wäscheklammern zu schützen, kann man Restholzstreifen aus den Laserplatten oder, wenn vorhanden, Balsaholzstreifen verwenden.

Seite 15, Fotos 49 bis 54
In den Klebebereichen der oberen Beplankung welche nicht mit Wäscheklammern fixiert werden können verwendet man zum Fixieren Stecknadeln ( Foto 49 und 50 ) Das Überschleifen der gesamten Tragfläche sollte vorsichtig geschehen, nicht zu viel Druck ausüben, Beplankungen möglichst nur in Maserungsrichtung schleifen.

Seite 16, Fotos 55 bis 60
Beim Aufbau des Tragflächen-Mittelstücks alle Klebearbeiten sehr sorgfältig ausführen. Alle im Flugbetrieb auftretenden Kräfte werden ja schließlich durch das Mittelstück von der Tragfläche auf den Rumpf übertragen. Lieber etwas Leim mehr als zu wenig verwenden. Klebestellen auch hier ausreichend lange trocknen lassen.

Seite 17, Fotos 61 bis 66
Darauf achten, dass beim Verkleben der Deckrippe M 7 an der Unterkante der Rippe ausgetretener Leim entfernt wird damit die Deckrippe M 7 später auf die Auflage am Rumpf aufgesetzt werden kann. Tragröhrchen M 8 vor dem Einkleben wie bei der Tragfläche leicht überschleifen.

Seite 18, Fotos 67 bis 72
Auch die Haltemagnete müssen vor der Verklebung leicht aufgerauht werden. Die Magnete von innen her in die vorgesehenen Löcher einsetzen, auf das Baubrett auflegen und bis auf den Tesastreifen durchdrücken, jetzt mit Speedkleber fixieren, danach von der Innenseite mit Epoxy satt verkleben. Bei der Rückenbeplankung M 12, welche aus 2 Einzelteilen hergestellt wird, verhindert der Tesastreifen ein Ausquellen des Leims an die Oberseite der Beplankung, über den Tesastreifen leicht aufgeklappt kann man den Leim leicht in den Spalt einbringen und überschüssigen Leim nach dem Zusammenklappen abwischen. Bis zum Durchtrocknen auf dem Baubrett mit Stecknadeln fixieren.

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