Modellbaupraxis

Der Wunsch, ein Flugmodell aus einem Bausatz selbst zu bauen ist vielen von uns sicher schon oft durch den Kopf gegangen. Leider ist die Auswahl an geeigneten Modellen in den letzten Jahren immer geringer geworden. Der PRIMO soll helfen, die notwendigen handwerklichen Fähigkeiten hierfür zu erlernen. Als grundsätzliche Vorgaben für die Entwicklung des PRIMO sind hier ein möglichst einfacher Aufbau durch weitestgehende Vorfertigung der Bauteile in modernster Lasertechnologie sowie eine hohe Funktionalität und Robustheit des Modells  zu nennen, Bauen und Fliegen sollen für den Modellbauneuling eine positive Erfahrung werden.

In der Folge wollen wir ergänzend zu der Bauanleitung einige Dinge beim Aufbau des Modells näher beschreiben und durch zusätzliche Informationen bereichern. Ihre Fragen, welche beim Aufbau des Modells auftauchen können, sind uns sehr wichtig und werden durch uns als laufende Ergänzungen permanent weitergeführt werden. Zusätzliche Tipps und Tricks im Modellbau finden Sie in der Rubrik “ Werkzeugtechnik “.

Orientieren Sie sich immer an der Bauanleitung, damit der Aufbau des Modells ohne Probleme gelingt. Die Reihenfolge und der Ablauf der einzelnen Bauschritte wurde durch etliche Versuchsaufbauten, auch von Modellbauneulingen, erstellt und sollte im Wesentlichen nicht verändert werden. Wir wollen hier nicht die Bauanleitung komplett neu schreiben, in einzelnen Punkten jedoch zum besseren Verständnis mit kurzen Ergänzungen und ein paar Fotos zusätzliche Informationen vermitteln. Sollten bei “ Ihrem “ Aufbau des PRIMO für Sie an irgend einer Stelle noch Fragen sein, jede von Ihnen gestellte Frage wird von uns gerne beantwortet und hilft anderen PRIMO-Besitzern bestimmt auch in der einen oder anderen Situation ein Stückchen weiter.

Deshalb auch hier nochmals die Bauanleitung zum blättern:

pdf Bauanleitung

 

Ein paar Grundsätzliche Tipps

Um die Bauteile in den im Bausatz enthaltenen Laserplatten übersichtlich in diesen zu erhalten, sind kleine Stege als Verbindung ausgeführt. In der Übersicht zu den Laserplatten in der Bauanleitung und im Bauplan sind die Einzelteile durchgehend mit Nummern versehen. Lösen Sie bitte nur die für den nächste Schritt erforderlichen Bauteile aus den Platten heraus ( s.auch Werkzeugtechnik ), damit behalten Sie immer die Übersicht über den Baufortschritt und haben nicht am Ende ein Häuflein Bauteile, welche Sie dann zu einem 3D-Puzzle wieder zuordnen müssen. Die Reste der Haltestege sollten vor der Verarbeitung des jeweiligen Bauteils mit einem Schleifklotz bzw. etwas Schleifpapier versäubert, d.h. abgeschliffen werden.

Fügen Sie die Bauteile vor dem Verkleben immer erst einmal “ trocken “ zusammen, damit haben Sie die Sicherheit, dass auch das richtige Bauteil am richtigen Ort landet. Verwechslungen der Bauteile sind durch die Konstruktion nahezu ausgeschlossen.

Auch bei höchster Präzision der Laserteile kommt es durch fertigungsbedingte Stärkenschwankungen in den Holzplatten in seltenen Fällen dazu, dass Steckungszapfen sich nicht ohne Probleme zusammenfügen lassen. Bitte versuchen Sie dieses nicht mit Gewalt, Hilfe bringt hier die Zapfen leicht mit einem Schleifklotz zu überschleifen und etwas dünner zu machen.

Die geprüften Bauteile können danach verklebt werden. Hierzu empfehlen wir möglichst Weißleim zu verwenden ( s.auch Werkzeugtechnik ). Verwenden Sie nicht zu wenig Leim damit die Klebeflächen auch wirklich flächig miteinander verbunden sind. Überschüssiger, ausgequollener Leim lässt sich in frischem Zustand leicht mit Haushaltsrolle entfernen.
Das richtige Maß für die Dosierung des Leims werden Sie nach den ersten Klebungen leicht selbst erkennen. Eine zusätzliche Leimraupe ( vermuffen ) eingebracht, welche mit dem Finger geglättet werden kann, bringt zusätzliche Stabilität. Lassen Sie die Klebestellen sehr gut durchtrocknen bevor Sie den nächsten Bauschritt durchführen, Geduld ist eine der Tugenden des klassischen Holzmodellbaus. In den Trockenzeiten kann man sehr gut schon die nächsten Bauschritte durchlesen und die entsprechenden Bauteile vorbereiten.

Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir, immer auf den entsprechenden Abschnitt der Bauanleitung bezogen, einige evtl. problematische Bauabschnitte näher erklären und auftauchende Begriffe erläutern, die für einen Modellbauneuling u.U. unverständlich sind.

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