Schleifen / Feilen

Schleifen

Auch bei höchstmöglicher Vorfertigung der Bauteile ist das Schleifpapier oder der Schleifklotz immer noch ein Bestandteil des Modellbaus. Schon das Verschleifen von Restzapfen der Haltestege an den Bauteilen sorgt später für eine perfekte Optik des Modells. Die Körnung des Schleifpapiers bestimmt die Feinheit der geschliffenen Flächen, d.h. grobe Körnung = rauhe Oberfläche bzw. feine Körnung = glatte Oberfläche, grob vorschleifen und fein nachschleifen. Zum Einsatz kommen hier zwei verschiedene Körnungen: grob = 80er, fein = 120er.

Schleifklötze gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, für gerade Schleifoberflächen eignen sich harte Exemplare besonders gut, will man aber Kanten verrunden, sind auch Schleifschwämme sehr gut geeignet. Auch Selbstanfertigung von Schleifbrettern ist möglich, man nehme: ein Restholzstück Span- oder Tischlerplatte ca. 5 x 15 cm und klebe auf dieses mit doppelseitigem Klebeband ( Teppichklebeband ) das entsprechende Schleifpapier auf, eine Seite fein, die andere grob... fertig ! Der zwangsläufig entstehende Schleifstaub kann u.U. zu Ärger im Haushalt führen, an den Schuhsohlen haftender Staub auf den Perserteppich im Wohnzimmer geschleppt führt sicherlich dazu, deshalb, wenn möglich umfangreiche Schleifarbeiten im Freien oder in einem geeigneten Werkstattraum erledigen.

 

Feilen

Normalerweise sind Feilen bei dem Aufbau des Modells nicht erforderlich, es kann jedoch im Einzelfall vorkommen ( z.B. beim Anpassen des Tragflächenmittelstücks ) daß man nicht ohne diese auskommt. Geeignet sind hier kleine sog. Schlüsselfeilen, diese findet man meist im Set mit Flach-, Rund- und Vierkantfeilen in jedem Baumarkt. Arbeiten Sie mit einer Feile nie an einer nicht vollständig ausgehärteten Klebestelle, dieses würde die Feile verkleben und unbrauchbar machen.