Fixieren

Stecknadeln

Haushaltsübliche Glaskopfstecknadeln werden benötigt, um Balsaholzteile bei der Verklebung zu fixieren. Vermeiden Sie es, zu starken Druck beim Einstechen aufzubauen, wenn der Glaskopf der Nadel dadurch zerbricht bohrt sich die Nadel schmerzhaft in die Fingerspitze. Sicherer ist es, die Nadel nur leicht anzusetzen um sie dann mit einer Flachzange einzudrücken. Das Entfernen einer Nadel nach dem Aushärten der Klebestelle erfolgt durch leichtes Drehen und gleichzeitigem Ziehen, ist dieses mit den Fingern nicht möglich hilft auch hier eine Flachzange. Nadeln mit anhaftendem Kleber sollten möglichst nicht wieder verwendet werden, weil hierdurch beim nächsten Gebrauch Bauteile beschädigt werden könnten.

 

Pinwandnadeln

Die stabilere Variante der Stecknadel ist die Pinwandnadel. Diese kommt zum Fixieren der Pappelsperrholzteile auf dem Baubrett oder auch von Sperrholzteilen untereinander zum Einsatz. Auch hier gilt, der Kopf der Nadel kann brechen. Einen gewissen Schutz beim Eindrücken der Nadel bietet ein Restholzstreifen Sperrholz, welcher beim Eindrücken auf den Nadelkopf aufgelegt wird. Schlagen Sie die Nadeln niemals mit einem Hammer oder Ähnlichem ein, der Nadelkopf könnte splittern und umherfliegende Splitter könnten Verletzungen verursachen. Drehen der Nadel erleichtert auch hier das Herausziehen, evtl. mit einer Flachzange.

 

Wäscheklammern

Für die Fixierung der Bauteile beim Aushärten des Klebers sind in vielen Fällen normale Haushalteswäscheklammern eine ideale Hilfe. Gerade das Aufkleben der Beplankungsbrettchen wird hiermit problemlos möglich. Damit sich durch den Druck der Klammern keine Dellen oder Druckstellen im Beplankungsholz bilden kann man durch unterlegen mit Reststreifen der Laserplatten das Beplankungsholz schützen. Natürlich kann man auch mit Klebezwingen arbeiten, diese sind jedoch in den meisten Fällen zu klobig.